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Sierra de Yeguas
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Sehenswürdigkeiten
Wegbeschreibung
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Geschichte
Gastronomie
  • Sierra de Yeguas ist eine Gemeinde mitten im Landkreis Guadalteba, an der Grenze der Provinz Málaga zur Provinz Sevilla. Die Geschichte dieser Landstriche hat ihren Ursprung in der Jungsteinzeit, wie anhand verschiedener Funde belegt ist. Heutzutage ist vor allem das traditionelle Eisen- und Holzhandwerk hervorzuheben.

    Darüber hinaus ist die Gemeinde Sierra de Yeguas reich mit Natur und Erholungsbereichen beschenkt, die für Besucher sehr attraktiv sind, wie beispielsweise die Sierra de los Caballos oder die Llanos de Navahermosa, u. a.

    IN SIERRA DE YEGUAS KANN MAN SICH NICHT VERLAUFEN

    SEHENSWÜRDIGKEITEN

    Im Gemeindegebiet von Sierra de Yeguas wurden bedeutende archäologische Funde entdeckt, darunter die römischen Stadtanlagen der Cortijos de Peñuela und La Herriza, die Thermen von Haza de Estepa, oder auch verschiedene Funde aus der Jungsteinzeit.

    Im Stadtkern von Sierra de Yeguas fällt die Kirche der Inmaculada Concepción mit ihrem Chor und ihrem Vorhof aus dem 18. Jahrhundert auf; sie ist wahrscheinlich das bedeutendste Bauwerk des Dorfes.

  • Um Sierra de Yeguas von Malaga aus mit dem Auto zu erreichen gibt es zwei Wege. Der erste führt 94 km lang über die Autobahn A-45 und A-92 und dann noch einmal 11 km über die A-356. Die zweite Option ist 84 km lang und führt über die A-357 und die A-365. Die Fahrzeit beträgt in beiden Fällen ca. 1 Stunde und 5 Minuten.

  • SCHÄTZE DER NATUR

    Sierra de Yeguas wartet mit einem breiten Angebot an Naturlandschaften auf. An der Grenze zur Provinz Sevilla stoßen wir auf die Sierra de los Caballos, deren Landschaft von Eichenwäldern und Gestrüpp geprägt ist.

    Die Llanos de Navahermosa sind ein weiterer sehr interessanter Landstrich. Olivenbäume, Mandelbäume, Weinberge und andere Anbauflächen zeichnen eine Landschaft, die in das Schutzprogramm der physischen Umwelt von Málaga aufgenommen wurde.

    Sowohl die Sierra de los Caballos wie auch die Llanos de Navahermosa bieten viele Möglichkeiten für Wander- und Radwanderfreunde.

    El Acebuchal ist ein idealer Ort, wenn man einen Tag auf dem Land verbringen möchte, ausgestattet mit Grillplätzen und anderen Dienstleistungen. Außerdem gibt es in dieser Gegend auch interessante Salinen, in denen das Salz auf traditionelle Weise gewonnen wird.

    VOLKSTÜMLICHE FESTE

    Am 2. Februar treffen sich die Einwohner der einzelnen Ortsteile beim Fest ""Las Candelarias"" rund um verschiedene Holzfeuer, die anschließend dazu genutzt werden, Erzeugnisse vom Schwein darin zu braten.

    Ebenfalls im Februar wird rund um die Monatsmitte der Karneval gefeiert. Sierra de Yeguas lebt diese Festivitäten sehr intensiv mit Karnevalsvereinen und Straßenumzügen.

    In der Karwoche gehen bis zu sechs Bruderschaften iin Prozession durch die Straßen dieser Gemeinde. Hervorzuheben ist der gemeinsame Gesang des ""Pregón Jesus Nazareno"", der am Karfreitag stattfindet. Am Ostersonntag ziehen die Kinder mit kleinen Heiligenthronen in einer Prozession durch die Straßen.

    Auch in Sierra de Yeguas finden gastronomische Veranstaltungen statt: im April, bei der Feria del Espárrago (Spargelfest) werden Tausende Besucher von diesem großartigen einheimischen Erzeugnis angezogen.

    Andere Feste sind die Wallfahrt von San Isidro im Mai, Fronleichnam im Juni und im August das Fest zu Ehren von San Bartolomé (Schutzpatron der Stadt).

    GASTRONOMIE

    Das tortilla de espárragos (Spargelomelett) ist eine der bekanntesten Spezialitäten der hiesigen Küche. Wie in anderen Gemeinden der Region zählt natürlich auch die porra campera (kalte Tomatencreme) zu den populärsten Gerichten.

    Auch die Rezepte mit Kabeljau sind in der Gastronomie dieser Gemeinde sehr präsent, hauptsächlich als Zutat in Suppen oder gebraten.

    Unter den einheimischen Gebäckwaren schließlich sind die magdalenas (Madeleines), die sopaipas (Fettgebäck mit Mandeln), die suspiros (Mandelbaiser) und die piononos (Biskuitküchlein) hervorzuheben.

  • Geschichte

    Die ersten menschlichen Siedlungen in der Region gehen auf die Jungsteinzeit zurück. Aus dieser Zeit stammen einige Objekte aus poliertem Stein, die an mehreren Stellen des Gemeindegebiets zum Vorschein kamen. Mehr an der Zahl und besser erhalten sind die römischen Fundstätten, an denen Keramiken, Säulen und Münzen gefunden wurden. Ebenso entdeckte man die Überreste zweier Villen in den Landgütern Peñuelaund La Herriza sowie Spuren ehemaliger Thermen in El Haza de Estepa.

    Nach den Spuren der Römer existieren bis zum 16. Jahrhundert keine weiteren historischen Daten, die zur Rekonstruktion der Geschichte von Sierra de Yeguas beitragen könnten. Manche Forscher glauben, dass der Infant Don Fernando während der Eroberung Antequerasdurch die Christen am Ufer des Río Yeguas übernachtete. Allerdings ist auch diese Tatsache nicht dokumentarisch belegt.

    Im Jahr 1549 gehörte die Gemeinde bereits zum Zuständigkeitsgebiet von Estepa. Da es an dessen Herzogtum angeschlossen war, war der Ort Teil der ‚vicaría vere nullius", unterstand also direkt Rom. Was die zivile Kommunalverwaltung angeht, war der Ort bis zum 19. Jahrhundert Teil der Provinz Sevilla. Die Pfarrei von Sierra de Yeguas gehörte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein nicht zum Bistum Málaga und wurde diesem erst 1960 angegliedert.

  • Wie auch in anderen Dörfern der Region zeichnet sich die Gastronomie der Sierra de Yeguas durch ihre lokalen Produkte aus. Eines seiner typischsten Gerichte ist die Tortilla mit Spargel. Auch die Porra Campera und das Gazpacho sollten Sie unbedingt probieren. Ein weiteres typisches Produkt ist der Kabeljau, der als Eintopf oder gebraten zubereitet wird.Zu den beliebtesten lokalen Süßspeisen gehören die Suspiros, die gewöhnlich zu Ostern gegessen werden, die Magdalenas, die Sopaipas und die Piononos.

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Weitere Informationen

Eigenschaften

  • Einwohner (2.501-5.000)
  • Innenbereich

Karte und Wegbeschreibung

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