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Serrato
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Sehenswürdigkeiten
Wegbeschreibung
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Geschichte
Gastronomie
  • Serrato ist ein kleines, versteckt liegendes Dorf in der Serranía de Ronda, in der Region Guadalteba und der Sierra de las Nieves gelegen. Mit knapp 500 Einwohnern ist Serrato ist ein einzigartiges Reiseziel, um das ländliche Leben an der Costa del Sol kennenzulernen und die Schönheit der umliegenden Natur zu entdecken. Die Gastfreundschaft und der Charakter der Dorfbewohner werden Ihr Herz erobern.

    IN SERRATO KANN MAN SICH NICHT VERLAUFEN

    SEHENSWÜRDIGKEITEN

    Für den Anfang der Besichtigung von Serrato schlagen wir vor, bei der Kirche Nuestra Señora del Rosario zu beginnen. Sie wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet, nachdem die Christen die Dörfer in der Sierra de Ronda zurück erobert hatten. Im Laufe der letzten Jahrhunderte wurde der Tempel mehrfach umgestaltet. Der letzte Umbau erfolgte 2009.

    Auf der anderen Seite empfehlen wir Ihnen einen Besuch des beliebten Brunnens Fuente del Caño. Es ist schwierig, mit Sicherheit zu sagen, in welcher Epoche er gebaut wurde, aber der letzte Umbau fand im Jahr 2008 statt. Das überschüssige Wasser aus dem Brunnen fließt in einen alten Wassertank, der einige Meter darunter, am Ortseingang von Serrato liegt.

  • Von der Hauptstadt Malaga fährt man über die Autobahn A-357 und ab Ardales weiter über die A-367 über die Umleitung MA-477 bis Serrato. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde.

  • SCHÄTZE DER NATUR

    Naturliebhaber werden von der Quelle des Flusses Cañamero begeistert sein. Ihr Wasser formt sich zu einem Bach mit Wasserfällen, umgeben von schöner Landschaft mit üppigen grünen Wäldern. Außerdem leben in der Umgebung von Serrato Wildtiere wie Füchse, Wildschweine, Bergziegen oder Uhus. Die strategische Lage von Serrato bietet den perfekten Ausgangspunkt, um einige der schönsten Naturlandschaften der Provinz Málaga zu entdecken.

    VOLKSTÜMLICHE FESTE

    Serrato ist ein Dorf mit gastfreundlichen Menschen und seltsamen Traditionen. Wir laden Sie ein, die Feste dieses Dorfs in der schönsten Jahreszeit kennenzulernen. Am 19. März wird in Serrato der „Dia de la Vieja" (Tag der Alten) gefeiert. An diesem Tag stellen die Kinder der Gemeinde Puppen (die "Alten") her, die symbolisch für die schlechten Momente des Jahres stehen. Diese extravaganten Puppen werden zum Abschluss des Festes bei einer beliebten Wallfahrt verbrannt und mit Steinen beworfen.

    Am 7. Oktober ist der Tag der Schutzpatronin der Gemeinde, die Virgen del Rosario, der mit einer Prozession der Madonna und einem Gottesdienst in der gleichnamigen Kirche gefeiert wird.

    GASTRONOMIE

    Die beliebtesten Speisen der Gemeinde Serrato sind jene, die mit den hiesigen Erzeugnissen vom Feld zubereitet werden, darunter der grüne Spargel oder die Golddisteln (ein Wildkraut, das in dieser Gegend wächst). Wir empfehlen Ihnen, den "olla de tagarninas" (Schmortopf mit Golddisteln) und die berühmte "sopa hervía" von Serrato zu probieren. Das ist eine dicke Gemüsesuppe, die am Ende mit Eiern, Schinken oder Orangen oder anderen Zutaten garniert wird.

    Wer diese Gemeinde in der Provinz Malaga einmal besucht hat, wird auch die köstlichen Konditoreierzeugnisse nicht vergessen können. Die "guñuelos" (eine lokale Variante der buñuelos = Krapfen), die "roscos de vino" (Weinkringel) oder "roscos de naranja" (Orangenkringel) sowie die "tortas de azúcar" (in Öl gebackene dünne Zuckerfladen) mit gerösteten Mandel bestreut sind nur einige der Süßspeisen, die in keinem Haus in Serrato fehlen dürfen.

  • Die Ursprünge von Serrato reichen bis in prähistorische Zeiten zurück, da sich in der Jungsteinzeit die ersten landwirtschaftlichen Gemeinschaften in dieser Umgebung niederließen, angezogen von der Fruchtbarkeit des Bodens und dem Wasserreichtum. Die wichtigsten Überreste, die in diesem Gebiet gefunden wurden, stammen jedoch aus der römischen und arabischen Zeit. Die Überreste der Burg Ortegícar, an der Grenze zur Gemeinde Cañete la Real, gehören zu letzterer. 

    Während der Römerzeit muss es in Serrato eine rustikale Villa gegeben haben, wie die im Cortijo de los Villares entdeckten Überreste belegen. Es kam eine Marmorskulptur zum Vorschein, die als der "Hirte von Serrato" bekannt ist, sowie ein Bronzekopf des Dionysos zusammen mit anderen Fragmenten der gleichen Statue. Zusätzlich zu diesen Stücken, die zwischen dem 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. datiert werden, wurden verschiedene Keramik- und Architekturfragmente gefunden. 

    Über die spätere Entwicklung von Serrano ist wenig bekannt, obwohl es Hinweise darauf gibt, dass es eine unabhängige Gemeinde war, bevor es im neunzehnten Jahrhundert unter die Gerichtsbarkeit der Gemeinde Cuevas del Becerro kam. Im Jahr 1898 beantragte die kleine Ortschaft jedoch in einem historischen Dokument die Eingliederung nach Ronda. Sie verpflichtete sich sogar, diese Stadt "wie eine liebende Mutter" zu betrachten und ihr "alle Rechte zu gewähren und die gleichen Lasten zu teilen".

    Dieser Zustand dauerte bis 1994, als die Bürger von Serrato in einem Referendum beschlossen, den Weg der Unabhängigkeit von der Muttergemeinde Ronda zu gehen. Fünf Jahre später konstituierte sich die Bergortschaft als Autonome Lokale Einheit und zwölf Jahre später begann die Bearbeitung des endgültigen Trennungsaktes. Erst im Dezember 2014 genehmigte die Junta de Andalucía das Dokument, das Serrato zur 103. Gemeinde der Provinz Málaga machte. 

  • Die typischen Gerichte der Ortschaft Serrato zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit lokal angebauten Zutaten zubereitet werden, wie zum Beispiel Spargel oder Tagarninas. In der kühleren Jahreszeit wird hier gerne die Olla de Tagarninas und die Sopa "hervía" de Serrato gegessen. Als Nachtisch gibt es die Zuckerkuchen mit gerösteten Mandeln.

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Weitere Informationen

Eigenschaften

  • Einwohner (501-1.000)
  • Innenbereich

Karte und Wegbeschreibung

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