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Humilladero
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Sehenswürdigkeiten
Wegbeschreibung
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Geschichte
Gastronomie
  • Humilladero ist ein Dorf der Flussebene von Antequera, umgeben von bewirtschafteter Landschaft und natürlichen Enklaven. Sein Name stammt vom Kreuz, das im 15. Jahrhundert errichtet wurde, um dem Schwur zu gedenken, dass der Infant Don Fernando vor den christlichen Kreuzzügen und der Wiedereroberung in Antequera ablegte.

    Humilladero ist ein beschaulicher Ort, mit liebenswürdigen Menschen, die mit Stolz die Arbeit ihrer lokalen Kunsthandwerker in ihrer Stadt herzeigen: geschmiedete Laternen und Gitter schmücken die einfachen Straßen. Es ist ein Ort um auszuruhen und den Charme des Landlebens zu genießen.

    IN HUMILLADERO KANN MAN SICH NICHT VERIRREN

    SEHENSWÜRDIGKEITEN

    Die prestigeträchtigste Sehenswürdigkeit des Orts ist das Kreuz, was ihm seinen Namen gibt. Das Kreuz von Humilladero hat eher geschichtlichen als künstlerischen Wert und erinnert an den Schwur von Infant Don Fernando im 15. Jahrhundert. Er versprach, sein Schwert nicht zu senken bevor nicht Antequera aus der Macht der Araber befreit wäre. Nachdem die Stadt eingenommen worden war, wurde das Kreuz errichtet und der Ort Humilladero gegründet.

    Die Kirche des Santísimo Cristo de la Misericordia (des Barmherzigen Christus) oder die barocke Pfarrkirche der Virgen del Rosario sind weitere Anziehungspunkte in dieser ländlichen Gemeinde. Sie wurde im 14. Jahrhundert gebaut und in ihr wird die Schutzherrin des Dorfs verehrt. Der Eingang und der rechteckige Turm sie die bemerkenswertesten Elemente des Gotteshauses. Im Ortsteil Carvajales kann man auch die Kapelle des Apostel Santiago besuchen.

    Aus der arabischen Epoche hat man verschieden archäologische Überreste in künstlichen Höhlen in Humilladero gefunden, die über das Gebiet des Orts verteilt sind. Die wichtigste ist die Höhle des Zapato, in der Nähe des Felsenspitze Pollo. Von seinem Gipfel hat man einen wunderschöne Aussicht auf das Naturreservat der Lagune von Fuente de Piedra.

  • Humilladero liegt 70 km von der Stadt Malaga entfernt und ist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit dem Auto müssen Sie über die Autobahn von Malaga (A-45) fahren, was ca. 55 Minuten dauert. Sie können auch die A-357 zu nehmen, was ca. 1 Stunde und 15 Minuten dauert.Wenn Sie die öffentlichen Verkehrsmitteln nehmen, bringt Sie der Überlandbus innerhalb von 1 Stunde und 30 Minuten mit der Linie Malaga-Alameda bis Humilladero.

  • NATÜRLICHE RESSOURCEN

    Humilladero ist von den Gemeinden Mollina und Fuente de Piedra eingeschlossen, und erstreckt sich bis zur Bergkette des gleichen Namens. Dieser Ort ist von vielen Bäumen bewachsen und verfügt über einen Erholungsbereich, der als "La Sierrecilla" bekannt ist. Das ist ein idealer Ort, um zu wandern.

    Um die natürliche Umgebung von Humilladero kennenzulernen, gibt es drei Routen, die man zu Fuß, mit dem Mountainbike oder mit dem Pferd benutzen kann. Zwei davon verbinden dieses Dorf der inneren Provinz von Malaga mit der Lagune de la Ratosa und mit Fuente de Piedra. Die dritte Route führt bis zur Sierra de Humilladero und der Felsenspitze Pollo, von der aus die Flussebene von Antequera vor einem liegt.

    Besondere Wichtigkeit kommt dem Naturreservat der Laguna de la Ratosa zu. In diesem Feuchtgebiet von 22,7 Hektar kann man zu bestimmten Jahreszeiten Flamingos, Störche, Säbelschnäbler, Enten und Purpurhühner beobachten.

    VOLKSFESTE

    Eines der bemerkenswertesten Feste in Humilladero ist die Fiesta del Chuchete de los Botijos, das mit dem Karneval zusammenfällt. Die Bewohner des Orts, die sich zu diesem Ereignis verkleidet haben, werfen sich in einem Kreis gegenseitig botijos (kühlhaltende Wasserbehälter aus Ton) zu. Wer den Krug fallen lässt, verliert das Spiel und muss den Kreis verlassen.

    Sehr beliebt sind auch die Fiestas zu Ehren der Schutzherrin Virgen del Rosario. Am letzten Sonntag im September kommt der Weihgang, und in der Region von La Sierrecilla wird ein großes gemeinschaftliches Essen organisiert. Bereits im Oktober findet das Triduo zu Ehren der Patronin statt, was mit einer Prozession endet.

    Das Fest von San Juan, im Juni, ist ein weiteres ausgewiesenes Datum im Festkalender von Humilladero. Musikveranstaltungen, Tänze, Kochwettbewerbe, sportliche sowie Reitwettkämpfe bereichern das Programm.

    In der Osterwoche (Semana Santa) finden die Prozessionen mit dem gekreuzigten Christus oder auch die Prozession der Mädchen genannt, da die Figur nur von Frauen getragen wird, ebenso wie die Prozession der Virgen de los Dolores, statt. Der erregendste Moment ist der, in dem sich die zwei Heiligenbilder im Zentrum der Stadt treffen, was Gefühlsausbrüche und die totale Hingabe der Bewohner des Orts hervorruft.

    Weitere herausragende Momente im Landkreis von Antequera sind am 28. Februar der Tag Andalusiens (Día de Andalucía), am 1. Mai der Tag der Arbeit und das Fest des Emigranten. Mit letzterem wird denen Ehre zu Teil, die in der Vergangen in andere Regionen gegangen sind, um eine bessere Zukunft zu suchen, was vielen dieser Emigranten schließlich in Ländern wie Deutschland gelang.

    GASTRONOMIE

    Die Gastronomie in Humilladero folgt der Tradition der Dörfer des Flusstals von Antequera und basiert auf dem Anbau der Produkte aus der Region. Das Mehl und das Olivenöl sind die wesentlichen Zutaten der regionalen Küche, in der ebenso die Spargel der Gebirgskette von Humilladero erstrangig sind.

    Die repräsentativsten Gerichte sind porra "majá" (Tomate, Brot und Paprika zerkleinert und Öl dazugegeben, um die Mischung flüssig zu machen), der Gazpacho (die fantastische kalte Tomatensuppe mit Gurke, Paprika, Knoblauch und Olivenöl), Migas (angedünstete Brotkrümel mit Knoblauch, Schwarte, Paprika, und neben Sardinen weitere mögliche Zutaten) und der Kartoffeleintopf. Dazu passt nichts besser als der Wein und die Wurstprodukte vom Schwein, die in der Region hergestellt werden. In der Sparte der Backwaren sind die Pestiños (Süßgebäck, das meist mit Honig bestrichen ist) und die Rosquillos (Kekskringel mit Orangen oder Weingeschmack) erwähnenswert.

  • Geschichte

    Eine Inschrift auf dem Steinsockel des Kreuzes von Humilladero datiert die Gründung des Orts auf das Jahr 1618. Allerdings beziehen sich einige Dokumente im Stadtarchiv von Antequera auf das Jahr 1410 als Entstehungsjahr der Gemeinde. Diese entstand wohl als Anhang eines großen Landguts namens El Convento. Rund um das Gehöft errichteten die Arbeiter ihre Behausungen, die schließlich den Ursprung des Dorfes bildeten.

    Der Name Humilladero (etwa: „Ort der Demütigung") wird mit der Eroberung Antequeras durch die Christen im 15. Jahrhundert in Verbindung gebracht. Zu dem vom Infanten Don Fernando geführten Heer stießen in dieser Gegend weitere Truppen hinzu. Darunter die Streitmacht unter der Führung von Per Afán de Ribera, welcher das Schwert von Ferdinand dem Heiligen mit sich brachte. Der Regent von Kastilien warf sich vor dem Schwert nieder und schwor, dieses erst wieder einzustecken, wenn er die wichtigste Stadt der Region erobert habe.

    Die übrigen dort versammelten Ritter knieten ebenfalls nieder und legten das gleiche Versprechen ab. Nachdem man Antequera den Mauren abgenommen hatte, wurde an der Stelle, an der der Infant eine derartige „Demütigung" vollzog, ein Kreuz errichtet. Bei ihrem Eroberungszug Richtung Granada machten die Katholischen Könige vor diesem Denkmal halt.

    In der Neuzeit wurden über das ganze Gelände des heutigen Orts verstreut kleine Bauernhäuser errichtet. In dieser Zeit war Humilladero ein zu Antequera gehörender Vorort oder Ortsteil. Dies blieb so bis 1810. In diesem Jahr erhielt der Ort eine Gemeindeverwaltung und es erfolgte die Abspaltung von Antequera.

    Das 19. und 20. Jahrhundert waren geprägt vom allmählichen Wachstum des Orts und seiner Einwohnerzahlen, was dem Ort schließlich seine heutige Gestalt verlieh. Einen entscheidenden Beitrag zum Wachstum des Orts leisteten zahlreiche Neuankömmlinge aus der Umgebung, die von den aus dem Besitz von Antequera losgelösten Ländereien angezogen wurden.

    In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fand die größte städtebauliche Entwicklung statt. In den siebziger und achtziger Jahren wurde der Ausbau des Ortskerns abgeschlossen und man erschloss neue Gebiete, die die Erweiterung des Städtchens Humilladero ermöglichten.

  • Die Gastronomie in Humilladero basiert auf Produkten aus lokalem Anbau. Einige der grundlegenden Zutaten der meisten traditionellen Rezepte sind Mehl, Olivenöl und Spargel aus der Sierra de Humilladero.Typische Gerichte sind die Porra majá, Gazpacho, Migas und Kartoffeleintopf und dazu gibt es nichts Besseres als den lokal produzierten Wein. Als Nachspeise empfehlen wir die Pestiños und die Rosquillos de naranja oder Rosquillos de vino.

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Weitere Informationen

Eigenschaften

  • Einwohner (2.501-5.000)
  • Innenbereich

Karte und Wegbeschreibung

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