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Guaro
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Wegbeschreibung
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Geschichte
Gastronomie
  • Guaro, bekannt durch sein berühmtes Festival de la Luna Mora (Festival des maurischen Monds) Luna Mora ist ein zauberhaftes Dorf in der Sierra de las Nieves. Der Naturpark Sierra de las Nieves, zum Biosphärenreservat erklärt, versteckt Dörfer, die historich, kulturell, ökologisch und touristisch von hohem Wert sind. Seine weißen Häuser und seine steilen Straßen, sein privilegiertes Umland und die jahrhundertealten Traditionen bilden einen idealen Cocktail für einen unvergesslichen Besuch.

    IN GUARO KANN MAN SICH NICHT VERIRREN

    SEHENSWÜRDIGKEITE

    Bei Ihrem Besuch in Guaro, empfehlen wir, das Kulturzentrum Al-Andalus und das Volkskundemuseum des Öls, das eine Ölpresse aus dem achten Jahrhundert beherbergt, anzusehen. Das Konzept dieses Zentrums ist es, den Wert des Dorfs als traditioneller Olivenproduzent seit den Zeiten des Al-Andalus hervorzuheben. Zum gleichen Thema gibt es das Museum des Marmolejo-Öls, wo wir Gebrauchsgegenstände und Gerätschaften der alten Mühlen von Guaro vorfinden.

    Die Pfarrkirche San Miguel Arcángel ist eines der bestausgewiesenen Bauten in Guaro. Dieses Gotteshaus befindet sich im Zentrum der Altstadt unweit vom Rathaus und dem San-Isidro- Labrador-Brunnen. Es wurde 1505 über eine alte Moschee errichtet, und mindestens zweimal restauriert. Zu ihr zählt ein lateinisches Kreuz, Seitenschiffe, und auf der Fassade werden Sie das Bild des San Miguel und an seiner rechten Seite den Glockenturm sehen.

    Zwei weitere religiöse Bauten sind die Kapellen Cruz del Puerto und San Isidro, Letztere steht, umgeben von Eukalyptusbäumen, am Fluss Grande. Von der Kapelle Cruz del Puerto aus ist der Ausblick auf die Umgebung außergewöhnlich, und in ihrem Inneren finden Sie die von den Einwohnern meistverehrten Bilder des Christus von Limpias (Cristo de Limpias).

  • Der Ort befindet sich 50 kilómetros von der Hauptstadt Malaga entfernt. Für die Anfahrt mit dem Auto empfiehlt sich die Autobahn A-357 bis Cártama und weiter auf der A-355. Dann geht es über die A-7101 und die A-7100 bis nach Guaro.

  • NATÜRLICHE RESSOURCEN

    In der Nähe des Naturparks Sierra de la Nieves gelegen ist Guaro ein einzigartiges Ziel für Liebhaber des aktiven Tourismus. Zwei weitläufige Wanderwege und einige Mountnainbikerouten sind Teil des Routenangebots der Umgebung. Der höchste Punkt des Dorfes ist der Standort von Chiribenítez, an der Grenze zu Tolox.

    Der Naturpark Sierra de las Nieves ist von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt worden und hat den EDEN-Preis "Destinos Europeos de Excelencia" in der Kategorie unantastbares Erbe erhalten. Der Park umspannt mehr als 20.100 Hektar und umfasst dank seiner 3.000 Hektar an Tannen, einer vom Aussterben bedrohten Baumart, eines der reichsten ökologischen Rückzugsgebiete Andalusiens.

    FREIZEITZENTREN

    Der Versammlungssaal Auditorio de la Luna Mora wurde 2010 gebaut und fasst 1800 Personen. In seinen Räumlichkeiten werden Konzerte und Tanz-, Opern-, und Theaterdarbietungen von großem Ausmaß veranstaltet. Der stärkste Moment in seinem Veranstaltungskalender ist während des Festivals de la Luna Mora, aber es gibt das ganze Jahr über Programm, insbesondere während der Sommermonate.

    VOLKSFESTE

    Jedes Jahr wird mit dem Festival de la Luna Mora in Guaro seine Vergangenheit im „Al Andalus" erinnert, jeweils an zwei Wochenenden im September. Alle Lichter im Dorf werden ausgeschaltet, und die Beleuchtung mehr als 25.000 Kerzen überlassen. Die Bewohner verkleiden sich, um dieser historischen Epoche zu gedenken, in der an der Costa del Sol die christliche, die muslimische und die jüdische Religion in Einklang lebten. In diesen besagten Tagen kann man die Gastronomie, Musik und die volkstümlichen Märsche des mittelalterlichen Andalusien genießen.

    Ein wenig früher, im August, wird das Ortsfest, die Feria de Guaro, gefeiert. Das, was früher vor allem der Viehzucht gewidmet war, ist heute ein Zusammenkommen von Familien und Besuchern.

    Neben der Osterwoche, der Semana Santa, wartet Guaro mit verschiedenen Festen und Feiern auf, die Sie überraschen werden. Zu Weihnachten gibt es eine lebensgetreue Nachstellung der Krippe, mit mehr als 40 Darstellern. Im Dezember feiert die Laienbruderschaft „Las Mayordomas" mit Prozessionen und Feuerwerk. Und der Weihgang von San Isidro, dem Schutzherren der Landwirte, vereint jeden Mai den ganzen Ort in einer Prozession, die am gleichnamigen Brunnen beginnt und bis zu seiner Kapelle am Río Grande führt.

    GASTRONOMIE

    Die Gastronomie von Guaro sticht durch die exzellente Kombination seiner saisonalen Produkte hervor. Aus dem großen Angebot seiner Rezepte empfehlen wir Ihnen das Kaninchen an Mandeln, den Zickleinbraten (ein fantastischer Schmorbraten mit Kartoffeln) und den galipuche, eine Gemüsesuppe mit Tortilla, die typisch für Guaro ist. Und um mit einer Süßigkeit abzuschließen: Mandelkuchen, süße Happen und Zopfgebäck zu Weihnachten.

    Ein passender Moment, um die örtliche Gastronomie kennenzulernen, ist das Festival de Gastronomía. Sie können Ihre Rezeptliste erweitern, um die exzellenten Produkte des Landkreises der Sierra de las Nieves zu Hause auszuprobieren.

  • Geschichte

    Die an der vorgeschichtlichen Fundstätte Ardite entdeckten archäologischen Überreste bestätigen die Siedlung von Menschen im heutigen Gemeindegebiet von Guaro seit der Kupfersteinzeit. Auch die Römer hinterließen einige Spuren ihrer Anwesenheit am Cerro del Polvillar. Hier entdeckte man Keramikreste, Ziegeln, Backsteine und Münzen, die auf die Existenz eines Bauerndorfes im 2. und 3. Jahrhundert schließen lassen.

    Die Gründung des heutigen Orts fällt allerdings in die Zeit der arabischen Herrschaft. Die Mauren ließen sich zunächst in Guaro Viejo, später dann am Standort der heutigen Gemeinde nieder. Der Ort im Landkreis Sierra de las Nieves1 wurde 1485 von den christlichen Truppen erobert und erhielt im Jahre 1614 durch eine Verfügung von Philipp IV. das Stadtrecht.

    34 Jahre später gründete derselbe König die Grafschaft von Guaro, die als Domäne an Juan Chumacero Sotomayor Carrillo de la Vega, Oidor de la Real Chancillería de Granada y Caballero de Santiago übergeben wurde. Mit dieser Ernennung zum Richter der königlichen Kanzlei von Granada und Ritter des Santiago-Ordens bezeugte der Monarch ihm seine Dankbarkeit für den Dienst an der Krone.

  • Zu den repräsentativsten Rezepten der lokalen Küche gehören das Kaninchen mit Mandeln, der Ziegeneintopf und der Galipuche, ein für Guaro typischer Gemüseeintopf mit Tortilla. Zum Dessert gibt es Mandelkuchen, Bocaditos und Roscos de Navidad.

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Eigenschaften

  • Einwohner (1.001-2.500)
  • Innenbereich

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