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Cortes de la Frontera
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Sehenswürdigkeiten
Wegbeschreibung
Weitere Informationen
Geschichte
Gastronomie
  • Wussten Sie schon, dass sich der größte Korkeichenwald in Spanien an der Costa del Sol befindet? Besonders wichtig ist hier Cortes de la Frontera, einer Gemeinde in der Serranía de Ronda an der Grenze zwischen den Provinzen Málaga und Cádiz im Naturpark Sierra de Grazalema. Die phönizische und Nazrid-Vergangenheit von Cortes de la Frontera ist immer noch an jeder Ecke spürbar. Es ist der ideale Ort, um die Natur, Geschichte und Kultur der Region kennenzulernen. Die zahlreichen Wanderwege und grünen Landschaften machen es zu einem idealen Reiseziel für Liebhaber des aktiven und des ländlichen Tourismus.

    WAS SIE IN CORTES DE LA FRONTERA UNBEDINGT SEHEN MÜSSEN

    SEHENSWÜRDIGKEITEN

    Einer der interessantesten Orte in Cortes de la Frontera ist La Casa y Capilla de los Valdenebro. Es ist mittlerweile ein Wohngebäude und wegen der Form der Nieten am Tor als das „Haus der Brüste" bekannt. Dieses Haus gehörte einem Soldat, der sich wegen seinem geschickten Umgang mit Waffen einen Adelstitel erwarb. An der Fassade sieht man das Wappen und Banner. Eine unterirdische Passage verband das Haus mit der Kirche. Ein paar Meter von diesem „Haus der Brüste" entfernt befindet sich die Pfarrkirche Nuestra Señora del Rosario, die im späten 18. Jahrhundert gebaut wurde.

    Zwei andere berühmte Häuser in dieser Stadt sind die Casa de Piedra ("Steinhaus") und das Rathaus. Das Rathaus ist ein Sandsteingebäude aus dem Jahr 1784, das im Auftrag von König Carlos III errichtet wurde. Es zeichnet sich durch die Breite der Fassade mit insgesamt zehn Bögen aus. Wer die maurische Vergangenheit erkunden möchte, liegt mit einem Besuch der Casa de Piedra genau richtig. Es ist zweifellos eines der einzigartigsten Häuser von Cortes de la Frontera Denkmäler mit großem historischen Wert.

    Auch die Stierkampfarena ist besonders interessant. Es ist die zweitgrößte in der Serranía de Ronda. Aufgrund der wichtigen Rolle, die die Viehzucht hier spielt, ist die Kunst des Stierkampfes eine Tradition in der Stadt. Der Durchmesser der Arena beträgt 30 Meter. Sie wurde 1894 eingeweiht.

  • Cortes de la Frontera befindet sich an der Grenze zwischen der Provinz Malaga und Cadiz, 159 kilómetros von der Hauptstadt der Costa del Sol entfernt. Für die Anfahrt mit dem Auto empfielt es sich die A-357 zu nehmen und weiter über die A-367 bis nach Ardales zu fahren. Ab hier geht es weiter über die MA-549, die MA-555, die MA-507 und die MA-501. Das letzte Stück führt über die MA-549 bis nach Cortes de la Frontera.

  • NATURSCHÄTZE

    Cortes de la Frontera liegt zwischen den beiden wichtigen Naturparks Sierra de Grazalema und Los Alcornocales. Der Nationalpark Sierra Grazalema erstreckt sich über 50.000 Hektar und bietet eine einzigartige Landschaft mit Tälern, Schluchten und Höhlen. Höhlenenthusiasten aus ganz Spanien kommen gern in diese Region. Der Naturpark Los Alcornocales ist der größte Korkeichenwald im Land mit einer Fläche von 170.025 Hektar.

    Wenn es einen magischen Ort in Cortes de la Frontera, dann ist es La Sauceda. Wenn Sie dem Alltagstrott entfliehen und die Natur genießen möchten, besuchen Sie dieses abgelegene Dorf, das früher der Rückzugsort von Banditen und Outlaws war.

    Diese Gemeinde in der Serranía de Ronda ist ein großartiger Ort, wenn man Outdoor-Sportarten wie Wandern, Reiten, Klettern oder Canyoning im Buitreras Canyon mag. Erkunden Sie die Höhlen des Hundidero-Gato-Komplexes oder nehmen Sie an spannenden Orientierungs-Aktivitäten teil. Rund um Cortes de la Frontera gibt es zahllose Aktivitäten zu entdecken.

    Freizeitaktivitäten

    Würden Sie gerne wissen, wie das Volk von Al-Andalus lebte? Wie die Kanäle gebaut wurden, um die Bewässerung zu sichern, wie man in den Schmieden arbeitete oder wie die Landwirtschaft organisiert wurde? Cortes de la Frontera bietet für Groß und Klein Entdeckungsreisen in unsere Vergangenheit, die auf spielerische und unterhaltsame Art und Weise erkundet werden kann. Nasrid Village ist ein lebendiges Museum, das echte Lebensspuren aus der Region zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert nachzeichnet.

    BELIEBTE FESTE

    Das wichtigste Fest in Cortes de la Frontera findet im August zu Ehren der Schutzpatronen die Feria de San Roque y San Sebastián statt. Hier sollte man keinesfalls den traditionellen Lauf der jungen Stiere durch die Straßen des Dorfes, von Einheimischen „Toro del Aguardiente" genannt, verpassen.

    Zur Jahresmitte, im Juni, finden einige der wichtigsten Wallfahrten der Gemeinde statt: die Wallfahrt Nuestra Señora del Rosario und die Pferdewallfahrt.

    Fasching und Ostern sind ebenfalls Zeiten, in denen ein Besuch in Cortes de la Frontera besonders spannend ist, um mit Einheimischen traditionelle Feste zu feiern.

    GASTRONOMIE

    Die Küche von Cortes de la Frontera ist eine Kombination von typischen regionalen Produkten wie Wild oder anderem regionalen Fleisch und Gemüse der Saison. Bei Tisch stehen Sie vor der Herausforderung, was Sie zuerst probieren sollen: Lamm, Reh in Sauce, Kaninchen nach Guadiaro-Art oder Migas (mit Knoblauch gedünstet und hier serviert mit Obst, Oliven und Sardellen). Wer gerne etwas Süßes hat, dem empfehlen wir das Quittenkompott.

  • Geschichte

    Der Ursprung von Cortes de la Frontera ist im 12. Jahrhundert v. C. zu suchen. Damals kamen die Phönizier in diese Gegend, in der sich schon die Tartesser niedergelassen hatten. Jahrhunderte später trafen die Griechen ein und nach ihnen die Römer. Aus dieser letzteren Epoche verblieben zahlreiche Zeugen, darunter die Reste der Siedlung Saepona und die Ruinen von Cortes el Viejo.

    Im 711 kämpften die Mauren auf dem Gemeindegebiet von Cortes de la Frontera gegen die Westgoten. Nach dem Tod von Almanzor unterstand der Ort abwechselnd den Königreichen Sevilla, Granada, Ronda und Algeciras. Ferdinand III., der Heilige, eroberte die Stadt im Jahre 1248. Später ging sie jedoch erneut an die Mauren über, bis der Herzog von Cádiz, Rodrigo Ponce de León, sie 1485 im Namen der Katholischen Könige endgültig eroberte.

    Die heutige Lage des Orts geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Damals erlebte der Abbau von Korkrinde, eine der wichtigsten Einnahmequellen des Orts, einen ersten Aufschwung. Aus diesem Grund unterscheidet sich die städtebauliche Struktur des Orts sehr von der anderer Dörfer mit maurischer Vergangenheit in der Gebirgsregion. Eine weitere Eigenheit der Gemeinde ist, dass sie aus drei Ortskernen besteht - dem eigentlichen Zentrum, El Colmenar und La Cañada oder Estación de Cortes (Bahnhof von Cortes).

  • In diesem Ort wird Ihnen eine köstliche Kombination von typischen Produkten der Gegend geboten. Es gibt Wild- und auch Zuchtfleisch begleitet von Gemüse der Saison. Bei einer solchen Auswahl weiß man gar nicht, was man zuerst probieren soll: Lamm aus den Bergen, Hirsch in Soße, Kaninchen al Guadiar oder die berühmten Migas, die hier zusammen mit Obst, Oliven und Hering gegessen werden. Als Dessert ist der Quittenkompott zu empfehlen.

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Weitere Informationen

Eigenschaften

  • Einwohner (2.501-5.000)
  • Innenbereich

Karte und Wegbeschreibung

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