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Alozaina
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Sehenswürdigkeiten
Wegbeschreibung
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Geschichte
Gastronomie
  • Alozaina ist prähistorischen Ursprungs und heute ein Ort im Landkreis Sierra de las Nieves innerhalb der Provinz Málaga. Die Gemeinde erstreckt sich über das Tal des Rio Grande bis zur Sierra Prieta und grenzt an die Serrania de Ronda und das Valle del Guadalhorce. Bei Ihrem Besuch in dieser Gemeinde können Sie die Spuren aller Völker nachvollziehen, die im Laufe der Jahrtausende an der Costa del Sol gesiedelt haben.

    SEHENSWERTES IN ALOZAINA

    DENKMÄLER

    Direkt am Anfang des Ortes heißt einen das erste historische Denkmal willkommen, der Arco de Alozaina. Er wurde 1951 erbaut und erinnert an die arabische Vergangenheit des Ortes, die auch heute noch in vielen Winkeln und Erkern, besonders aber in den gewundenen Gassen und an den weiß getünchten Fassaden von Alozaina präsent ist.

    María Sagredo war die Heldin, die Alozaina vor der Invasion der Mauren verteidigt hat. Ihr Mut wird bis heute im Dorf besungen. Heute trägt die alte Burg von Alozaina Ihren Namen. Von der Originalstruktur der Burg sind noch Teile eines Turms und der Mauer erhalten. Der Rest wurde in einem groß angelegten Restaurationsprojekt im 20. Jh. wieder aufgebaut. Vom Parque Mirador genießt man einen Traumblick auf die Sierra Prieta und die Hoya de Malaga.

    Die Gemeindekirche Santa Ana gehört zu den schönsten Gebäuden Alozainas. Der aktuelle Bau datiert auf das Jahr 1774, sie wurde aber auf einer ehemaligen Kirche aus dem 15. Jh. errichtet. Ihr Grundriss ist einem lateinischen Kreuz nachempfunden, das Dach aus Holz. Von außen fällt besonders der quadratische Turm ins Auge.

    Außerhalb des Ortes gibt es eine mozarabische Siedlung aus dem 9. und 10. Jh. in Hoyo de los Peñones. Hier kann man eine halb in den Fels gehauene Einsiedelei, eine Nekropolis mit etwa 20 Gräbern und ein Aquädukt bewundern, das Wasser von der Quelle El Albar bis zum Brunnen desselben Namens führt. Ganz in der Nähe lohnt es sich auch, die Ermita de la Veracruz und die Hochebene La Mesa zu besuchen, die sich in der Aldea de Jorox befinden.

    Auf jeden Fall aber sollte man in Alozaina das Museo de Aperos y Costumbres Populares de Alozaina besuchen, in dem viele landwirtschaftliche und handwerkliche Gerätschaften aus Alozaina und dem Landkreis Sierra de las Nieves ausgestellt sind.

  • Alozaina ist eine Ortschaft in der Provinz Sierra de las Nieves, 50 kilómetros von der Hauptstadt Malaga entfernt. Mit dem Auto fährt man über die A-357 und weiter über die A-354 bis ans Ziel.

  • NATÜRLICHE RESSOURCEN

    Alozaina befindet sich in einer geradezu spektakulären Umgebung. Es erstreckt sich vom Tal des Flusses Grande in Richtung der Bergkette Sierra Prieta und verbindet sich mit der Bergkette Serranía de Ronda und dem Guadalhorce-Tal. Für Liebhaber der Natur und des aktiven Tourismus ist diese Gemeinde ein Ziel wie kein anderes. Wandern, Höhlenwandern und Klettern sind einige der Sportarten, die Sie in der Umgebung ausüben können.

    Von den Hängen der Sierra Prieta aus gelangt man in das Gebiet von La Ventanilla, und an der Grenze zur Region des Guadalhorce-Tals befindet sich einer der schönsten Flecken von Alozaina, das Tal des Flusses Jorox. Die Landschaft verbindet hier steile Höhlen und Abgründe mit bewirtschafteten Flächen.

    In der Nähe von Alozaina erstreckt sich auch der Naturpark der Sierra de las Nieves. Dieser Ort wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt und mit dem EDEN-Preis "European Destinations of Excellence" in der Kategorie Tourismus und Immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet. Dieser Park erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 20.163 Hektar und ist eine der reichsten ökologischen Gebieten Andalusiens dank seiner 3.000 Hektar spanischer Tannen ("pinsapo"), einer geschützten und vom Aussterben bedrohten Art.

    VOLKSFESTE

    Wenn Sie Alozaina in voller Tracht erleben möchten, empfehlen wir Ihnen, die Gemeinde am 25. und 26. Juli zu besuchen, wenn sie ihre Patronatsfest zu Ehren des heiligen Jakobus und der heiligen Anna feiert. Aber eine der kuriosesten Traditionen dieser Gemeinde wird während des Karnevals gefeiert; der "Harineo". Es handelt sich um ein lustiges Fest, das zur touristischen Besonderheit der Provinz erklärt wurde und die seit dem 15. Jahrhundert andauert. Die Einwohner der Gemeinde gehen mit Mehlsäcken auf die Straße, um Nachbarn, Touristen und Besucher von Kopf bis Fuß mit Mehl ("harina") zu bestäuben.

    Alozaina ist eines der ersten Dörfer in Spanien, das mit der Ernte der grünen Olive, besser bekannt als "verdeo", beginnt. Und am 12. September wird hier jedes Jahr die Fiesta de la Aceituna (Olivenfest) gefeiert. Weitere wichtige Feste in Alozaina sind die Semana Santa (Karwoche), das Corpus Christi (Fronleichnamfest) und die Wallfahrt der Santa Cruz de Jorox, die am ersten Sonntag im Mai gefeiert wird.

    GASTRONOMIE

    Die Olive ist zweifelsohne eine der größten gastronomischen Köstlichkeiten, die Alozaina zu bieten hat. Zusammen mit den stilecht gewürzten Tafeloliven können wir die "sopa hervía" (gekochte Suppe), den "potaje" (Eintopf), den "berzas" (Blattkohl) oder die "empedraíllo de chícharos" (Erbsen) hervorheben. Was die Desserts angeht, empfehlen wir Ihnen das Feigenbrot, die "rosquillas de arrope y miel" (Sirup- und Honigkrapfen) und das "carne de membrillo" (Quittengelee).

  • Geschichte


    Das heutige Gemeindegebiet von Alozaina war seit der Altsteinzeit von Menschen besiedelt. In der Höhle Cueva de Algarrobo tauchten Jagdgegenstände aus dem Solutréen auf, während man in der Cueva de la Mesa eine Grabstätte und zwei kleine Goldtrompeten aus der Bronzezeit entdeckte. Daneben fand man in dieser Gegend Gräber mit Gefäßen und anderen Gegenständen aus der Iberer- oder Phönizierzeit sowie etliche Spuren der Römer in den Gebieten Ardite und Monte. In letzterem befand sich das Dörfchen Albar.

    Mit Eintreffen der Mauren entstanden die Wachtürme Ardite und Alozaina. Letzterer entwickelte sich zu einer kleinen Festung, aus der schließlich der heutige Ort hervorging. In dieser Zeit errichtete man auch das Aquädukt zur Ableitung des Wassers aus dem Albar-Quellgebiet und entwarf die Ortsstruktur der Altstadt von Alozaina. Mozarabische Christen errichteten in der Zeit der Maurenherrschaft eine Siedlung in Hoyos de los Peñones von der noch eine Art Felsenkirche und eine Begräbnisstätte mit 21 Gräbern erhalten sind.

    Nach der Eroberung durch die Christen wurde Alozaina im Jahr 1492 zur Gemeinde erklärt. 76 Jahre später überfielen 600 aufständische Morisken den Ort. Der Angriff der Rebellen erfolgte als die meisten Bewohner gerade auf dem Feld arbeiteten. Die in die Burg geflüchteten Christen versuchten die Angreifer zurückzudrängen. Wahrhaft heldenhaft verhielt sich dabei María Sagredo. Als sie ihren Vater sterben sah, stieg sie mit Armbrust und Köcher auf eine Mauer, tötete einen Mauren, verletzte etliche weitere und schleuderte Bienenstöcke nach ihnen, die diese schließlich in die Flucht schlugen. Dieses Ereignis wird im Wappen der Gemeinde dargestellt.

    Was den Namen Alozaina betrifft, so gehen einige Historiker von der Bedeutung "gesunder Ort mit gemäßigtem Klima" aus, während andere ihn als "kleine Festung" übersetzen. Was auch immer der Begriff bedeutet – die Gemeinde im Landkreis Sierra de las Nieves ist allemal einen Besuch wert. Seine prächtigen Landschaften, seine herrliche Lage und seine einzigartigen Traditionen machen den Ort zu einem attraktiven Ziel im Landesinneren der Provinz Málaga.

  • Oliven sind das wichtigste Produkt der Gastronomie Alozainas. Neben der klassisch gewürzten Tafelolive sind auch die Sopa hervía, der Potaje, Kraut oder der Empedraíllo de Chícharos sehr typisch für die lokale Küche. Auf der Dessertkarte stehen für gewöhnlich das traditionelle Feigenbrot, Rosquillas de Arrope y Miel sowie Quittengelee.

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Weitere Informationen

Eigenschaften

  • Einwohner (1.001-2.500)
  • Innenbereich

Karte und Wegbeschreibung

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