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Alhaurín el Grande
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Sehenswürdigkeiten
Wegbeschreibung
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Geschichte
Gastronomie
  • Die typische Landschaft des Valle del Guadalhorce kann man besonders in der Gemeinde Alhaurín el Grande bewundern, die sich unweit der Anbaugebiete im Tal entlang der Hänge der Sierra de Mijas erstreckt. Neben der herrlichen Landschaft ist hier auch die Osterwoche Semana Santa eine echte Sehenswürdigkeit, die zum Ereignis von Nationalem Touristischen Interesse erhoben wurde. Im Molino de la Paca erfahren Sie mehr über die traditionelle Öl-Herstellung in dieser Gegend.

    Der Ort betreibt auch ein Landwirtschaftsmuseum, das Museo de la Agricultura, in dem man Werkzeug und Objekte anschauen kann, die auf den Feldern der Gemeinde verwendet werden.

    In Alhaurín El Grande lebte einst der deutsche Künstler Gusthav Thorlichen, ein moderner Künstler und Fotograf. In der Gemeindebibliothek trägt ein Saal seinen Namen und hier werden auch Werke ausgestellt, die der Künstler dem Dorf gestiftet hat.

    SEHENSWERTES IN ALHAURÍN EL GRANDE

    DENKMÄLER

    Die Mühle Molino de Paca ist ein obligatorischer Halt für alle Besucher von Alhaurín el Grande, ein touristisches Angebot, das bereits seit über einem Jahrhundert in Betrieb ist und davon erzählt, wie das Öl auf traditionelle Weise hergestellt wird. Die Molino Morisco de los Corchos ist dagegen ein schönes Beispiel für hydraulische Mühlen aus dem 15. - 16. Jh. Auf unserem Rundgang entlang der Calle San Rafael kommen wir durch einen schönen Torbogen: den Portón de San Rafael, am Arco del Cobertizo entlang, der einst Teil einer Wehrmauer war und Sie können auch einige römische Ausgrabungen bewundern.

    Das wichtigste religiöse Bauwerk ist die Iglesia de Nuestra Seńora de la Encarnación, die im 16. Jh. auf den ehemaligen Grundmauern eines arabischen Gebäudes errichtet wurde. Diese Kirche mit 3 Kirchenschiffen bewahrt das Bildnis der Virgen de Gracia, der Schutzpatronin des Ortes.

    Zwei Wallfahrtskapellen sind der Sitz zweier Bruderschaften: Zum einen die Ermita de la Santa Vera Cruz mit dem Santo Cristo de la Vera Cruz, die von der Hermandad de ‚los verdes" und auf der anderen die ermita de San Sebastián, Sitz der Bruderschaft Nuestro Padre Jesús Nazareno, den ‚moraos".

    Und zum Abschluss sollten Sie noch die Fuente Lucena oder die Fuente de Doce Cańos am Ortsausgang besuchen, die den Wanderer mit einem lustigen Plätschern begleitet.

  • Alhaurín el Grande liegt ca. 30 Minuten mit dem Auto von der Hauptstadt der Provinz Malaga entfernt. Um auf die Autobahn von Coín zu gelangen, müssen wir zuerst die Landstraße N-340 nehmen. Die Autobahn fährt dann über Alhaurín de la Torre bis hin zu Alhaurín el Grande.

  • NATUR UND UMGEBUNG

    Alhaurín el Grande liegt direkt neben der Sierra de Mijas und ist daher ein guter Ausgangspunkt für ausgedehnte Radtouren oder Wanderungen. Dafür eignet sich zum Beispiel die Ruta de la Fuente del Acebuche. Dabei kann man die reichhaltige Flora und Fauna der Gegend sichten, darunter Bergziegen, Füchse und Raubvögel.

    FREIZEITPARKS

    Alhaurín Golf Club ist ein Golfplatz mit 18 Löchern, der von dem berühmten Spieler Severiano Ballesteros entworfen wurde. Von hier aus genießt man einen herrlichen Blick auf die Siera de Mijas und das Mittelmeer. Dieser Golfplatz begeistert durch seine Unebenheit, was ihm einen ganz eigenen Charakter verleiht.

    VOLKSFESTE

    Der wohl am sehnlichsten erwartete Termin auf dem Festtagskalender ist die Osterwoche Semana Santa, die zum Ereignis von Nationalem Touristischen Interesse erhoben wurde. Sie ist vor allem von dem Antagonismus der beiden Bruderschaften "los moraos" und "los verdes" geprägt, die am Gründonnerstag und Karfreitag ihre jeweilige Prozession durchführen.

    Beide Bruderschaften sind aber auch Organisateure weiterer Feierlichkeiten im Jahresverlauf, ‚los verdes" sind dabei im Mai auf den Straßen zu sehen "los moraos" während der Feiern am Corpus Cristi. Gemeinsam begehen sie das Fest des Cristo de las Agonias.

    Die Noche Flamenca de Alhaurín im Juli ist ein einzigartiges Ereignis mit Flamenco-Darbietungen und Konzerten.

    Und nicht zuletzt wird mit dem Certamen de Relato Breve Gerald Brenan der Kurzgeschichte und des britischen Schriftstellers Gerald Brenan gedacht, der enge Bande mit Alhaurín el Grande unterhielt.

    GASTRONOMIE

    Die Küche der Region ist von den im Valle del Guadalhorce angebauten Feldfrüchten geprägt. Die migas (geröstete Brotstückchen mit Knoblauch, Wurstwaren und gebratenen Paprika), der Gazpacho (eine erfrischende Suppe aus pürierten Tomaten mit anderen Gemüsen) und die typischen Suppen und Eintöpfe gehören zu den Lieblingsgerichten der Bewohner. Besonders lecker sind auch das pan cateto (Bauernbrot) und die bollos de aceite, die ayuyas (ausgebackener Teig, der mit Zimt und Zucker serviert wird) und die traditionellen buńuelos.

  • Geschichte

    Die Besiedlung der Gegend um Alhaurín el Grande durch den Menschen reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, was durch den Fund mehrerer Steinäxte in Huertas Altas belegt wird. Danach waren Iberer, Phönizier, Griechen und Römer hier zuhause. Aus der Zeit der letzteren stammen die Bögen eines Aquädukts in der Nähe des Lucena- oder 12-Röhren-Brunnens sowie einige Zisternen. An der gleichen Stelle wurden eine Alabasterstatue sowie mehrere Münzen des Diokletian gefunden, während in El Haza del Tesoro toskanische Kapitelle entdeckt wurden.

    Die Mauren schließlich errichteten das Dorf an seinem heutigen Platz. Sie bauten eine Festung an der Stelle, wo heute die Pfarrkirche Nuestra Seńora de la Encarnación steht, sowie den Arco del Cobertizo. Unter maurischer Herrschaft erlebte Alhaurín durch die rationelle Nutzung des Wassers für die Anbauflächen eine stärkere wirtschaftliche Entwicklung.

    Nach der Eroberung der Gemeinde durch die christlichen Truppen im Jahre 1487 wurde das Land unter neuen Siedlern verteilt. In dieser Zeit erhielt der Name der Gemeinde durch die Katholischen Könige den Zusatz ‚el Grande". Manchen Historikern zufolge bedeutet ‚Alhaurín" ‚Garten Allahs". Andere sind der Meinung, es hieße ‚die Senke" oder ‚das Tal". Von manchen wird es auch als ‚die Freien" interpretiert.

    Die Nachkommen der Christen, die sich auf diesem Landstrich niederließen, erwarben im Jahre 1634 die rechtliche Selbstbestimmung und Alhaurín el Grande war ab diesem Zeitpunkt unabhängig. Der schöne Ort im Valle del Guadalhorce hat es verstanden, seine tief verwurzelten Bräuche und Traditionen über die Jahrhunderte zu bewahren. Ein Vermächtnis seiner interessanten Geschichte ist das von Karl V. verliehene Goldene Vlies im Stadtwappen.

    Gerald Brenan in Alhaurín el Grande

    Alhaurín el Grande war die Wahlheimat des berühmten englischen Schriftstellers und Reisenden Gerald Brenan, in der er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Der 1894 geborene Literat war er einer der renommiertesten und anerkanntesten englischen Schriftsteller seiner Zeit und wurde 1982 sogar mit dem britischen Ritterorden The Most Excellent Order of the British Empire ausgezeichnet. 1970 ließ er sich nach seinen Reisen durch weite Teile Andalusiens in dieser Gemeinde der Provinz Málaga nieder. 1984 wurde die Stiftung Gerald Brenan gegründet und seit 2004 findet in Alhaurín el Grande ein nach dem illustren Ortsbewohner benannter Wettbewerb für Kurzgeschichten statt.

  • Die Migas, der Gazpacho und die typischen Suppen gehören zur gastronomischen Tradition der Gegend.

    Genauso wichtig ist das typische Gebäck wie die Bollos de aceite oder das beliebte Pan cateto, genauso wie die Ayudallas und dei traditionellen Buńuelos.

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Weitere Informationen

Eigenschaften

  • Einwohner (10.001-25.000)

Karte und Wegbeschreibung

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