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Genalguacil
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Sehenswürdigkeiten
Wegbeschreibung
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Geschichte
Gastronomie
  • Genalguacil ist maurische Vergangenheit, weiße Häuser und Blumenbeete, aktiver Genuss der Natur über schönste Wanderwege, und modernste zeitgenössische Kunst. Mitten im Gebirgsland von Ronda, im Herzen des Flusstals des Genal, kann diese Gemeinde sich damit brüsten, ein kleines Bäumeparadies zu sein.

    Der Naturstandort der Königlichen der Sierra Bermeja und die Kunsttreffen von Genalguacil sind die größten Attraktionen der Gemeinde, die dazu einlädt, mit allen fünf Sinnen genossen zu werden.

    IN GENALCUACIL KANN MAN SICH NICHT VERIRREN

    SEHENSWÜRDIGKEITEN

    Die Kunsttreffen in Genalguacil sind die Hauptattraktion der Gemeinde. Seit 1994 tauschen Künstler aller Richtungen und verschiedenster Herkunft hier ihre Ideen aus, womit sich der Ort in ein wahrhaftiges Freiluftmuseum verwandelt, da die Arbeiten in den Straßen und im Städtischen Museum (Museo Municipal) ausgestellt werden.

    Mit Blick auf Denkmäler ist die Kirche San Pedro Mártir de Verona das bedeutendste Gebäude von Genalguacil. Ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert und während der Moriskenrebellion 1570 zerstört, datiert das gegenwärtige, stark renovierte Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche, im Barockstil mit mozarabischen Reminiszenzen, hat einen oktogonalen Außenturm und drei separate Seitenschiffe, die im Halbkreis angeordnet sind.

  • Genalguacil liegt im Süden der Serranía de Ronda, im Genal-Tal, und ist etwa 120 kilómetros von der Hauptstadt Malaga entfernt. Mit dem Auto fahren Sie auf der A-7 Richtung Estepona. Dann über die MA-557 und weiter über die MA-537, bis Sie das Dorf erreichen.

  • NATÜRLICHE RESSOURCEN

    Mehr als 90 Prozent der Fläche von Genalguacil ist mit Bäumen bewachsen, wodurch die natürliche Umgebung dieses Dorfes der Gebirgskette von Ronda besonders wertvoll erscheint. Die Fichten, Kork- und Steineichen sind Reisegleiter, um die Natur mit allen fünf Sinnen zu genießen.

    Auf unserer Route durch das Umland von Genalguacil finden wir den Naturstandort der Königlichen der Sierra Bermeja, wo Uhus, Steinadler, Zwergadler, Bussarde und Wanderfalken an zu beobachten sind. Der Ort ist Vogelschutzgebiet eingetragen.

    Genalguacil ist auch Teil des großen Wanderwegs von Malaga. Von Benalauría aus reicht die Etappe Nr. 27 bis hierher, und es beginnt Etappe Nr. 28 bis Casares. Die Strecke bis Casares dauert ungefähr sechs Stunden, beträgt etwa 20 km und verläuft zwischen der Sierra Bermeja und der Sierra Crestellina.

    VOLKSFESTE

    Im August feiert Genalguacil die Kunsttreffen des Genaltals (Encuentros de Arte del Valle del Genal), wo sich eine Vielzahl von Künstlern ein Stelldichein mit ihren Werken geben. Ebenso gehören dazu Treffen und Kolloquien zum Erfahrungsaustausch.

    Die Feier der Virgen de la Candelaria bildet den Auftakt der Feste in Genalguacil. Ihr folgt der Karneval, die Nacht des San Juan oder das Fest der Röstkastanien (Fiesta del Tostón) bereits im November.

    Im April warten die Festlichkeiten zur Ehren des Schutzherrn San Pedro Mártir de Verona mit einem umfassenden Programm auf, das volkstümliche Tänze ebenso wie Heiligenprozessionen in den engen und steilen Straßen des Ortes beinhaltet.

    GASTRONOMIE

    Wie im gesamten Gebirgsland von Ronda sind die typischen Produkte aus Genalguacil exzellent – und dazu zählen natürlich auch die gastronomischen Spezialitäten. Hervorzuheben sind der heiße Gazpacho (eine cremige Tomatensuppe mit anderem Gemüse und Kartoffeln), das Porree-und-Pilz-Rührei, der Salmorejo mit Fleisch (kalte Suppe Schweinslende mit Kartoffeln und Lauchzwiebel obenauf) und die Tomatensuppe.

  • Historia

    Archäologische Funde in Genalguacil bezeugen die zeitweilige Anwesenheit von Phöniziern und Griechen in der Gegend. Die Gründung des Orts geht allerdings auf die Mauren zurück. Der Ortsname stammt von dem arabischen Begriff Genna-Alwacir ab, das übersetzt etwa „Gärten des Visirs" heißt und darauf hindeutet, dass irgendeine hochgestellte maurische Persönlichkeit in diesem Dorf residiert haben könnte.

    Nach der Eroberung durch die Katholischen Könige wurde der Ort dem Grafen von Arcos als Domäne übergeben. Die moslemische Bevölkerung lebte bis zum Ausbruch des Moriskenaufstands im 16. Jahrhundert weiterhin in der Gegend. Nach dem Niederschlagen des Aufstands wurden die ehemaligen Dorfbewohner vertrieben und das Gebiet mit altstämmigen Christen aus anderen Landesteilen neu besiedelt.

    Heute ist Genalguacil ein Ort mit enormem Potential für den Rural- und Aktivtourismus. Sein Gemeindegebiet beherbergt vor der beeindruckenden Kulisse der Naturlandschaft Los Reales de Sierra Bermeja einen der größten Pinsapo-Tannen-Bestände der Serranía de Ronda. Seine Volksarchitektur, der Charme seiner Gassen und das maurische anmutende Ortsbild machen den Ort zu einem idealen Reiseziel, dessen Besuch sich zu jeder Jahreszeit lohnt.

  • Die lokale Gastronomie ist von vielen lokalen Produkte geprägt, die in der Stadt geerntet und verarbeitet werden. Zu den bekanntesten gehören das Olivenöl, das Mehl und die Aufschnitte vom Schwein. Das typischste Produkt dieser Gegend ist allerdings die Kastanie, die in vielen Rezepten verwendet ist. Das gesamte Gebiet ist ein Kastanienwald, der Bosque de cobre genannt wird. Das bekannteste Gericht der Stadt ist der Kanincheneintopf, der heiße Gazpacho und das Rührei mit Knoblauch und Pilzen. Zum Nachtisch gibt es an Weihnachten Buñuelos und das ganze Jahr über hausgemachte Süßspeisen und Most von ausgezeichneter Qualität.

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Weitere Informationen

Eigenschaften

  • Einwohner (501-1.000)
  • Innenbereich

Karte und Wegbeschreibung

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