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Comares
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Sehenswürdigkeiten
Wegbeschreibung
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Geschichte
Gastronomie
  • Comares ist ein Dorf arabischen Ursprungs und liegt an der Grenze des Landkreises Axarquía und dem Naturpark Montes de Málaga. Wegen seiner Lage auf einem Hügel ist der Ort auch als ‚Balkon der Axarquia" bekannt.

    Seine verwinkelten Gassen und die maurische Stadtarchitektur charakterisieren das Bild, das sich dem Besucher von Comares bietet. Der Ort liegt außerdem auf der Ruta de la Pasa und gilt als Wiege des ‚cante por verdiales", einer folkloristischen Gesangsrichtung der Provinz Málaga.

    SEHENSWERTES IN COMARES

    DENKMÄLER

    Die Burg Castillo de Comares und die Zisterne Aljibe de Mazmúllar sind schöne Beispiele für die arabische Vergangenheit des Ortes in der Axarquia. Von der Festung sind heute noch 2 Wehrtürme und ein Teil der Mauer erhalten, die auch als La Tahona bekannt ist. Die Zisterne aus dem 13. Jh. wurde zum historisch-künstlerischem Denkmal erhoben.

    DieIglesia de Nuestra Señora de la Encarnación ist eine weitere architektonische Sehenswürdigkeit in Comares. Sie erhebt sich auf dem höchsten Teil des Ortes und ist im mudejarischen Stil errichtet. Mit dem Bau hat man bereits im 16. Jh. begonnen, die Capilla del Sagrario wurde allerdings erst später hinzugefügt. Die Kirche wartet mit 3 Kirchenschiffen auf. Besonders sehenswert ist aber auch der Turm mit mozarabischen Bögen.

  • Comares befindet sich etwa 35 km von der Stadt Malaga entfernt. Mit dem Auto lässt sich das Dorf Über verschiedene Routen erreichen.

    Die kürzeste Variante beginnt auf der N-340 und führt über die A-7001, MA-3111 und M-3105 bis ans Ziel.

    Eine Alternative ist die Autovía del Mediterráneo (A-7) bis zur Ausfahrt A-35. In Trapiche nehmen Sie die Ausfahrt zur MA-145/MA-3113 und fahren nach Benamargosa weiter auf die MA-3107 und anschließend auf die MA-169/MA-3105 bis zum Ziel.

    Sie können auch die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen. Der Bus von Malaga nach Comares fährt zweimal wöchentlich, dienstags und donnerstags.

  • NATUR UND UMGEBUNG

    Comares gilt als natürlicher Aussichtspunkt, von dem aus man einen herrlichen Blick auf einen Großteil des Landkreises genießt. Das Dorf liegt 700 m über NN und wird auch ‚,Balkon der Axarquia" genannt.

    In der Gemeinde gibt es viele Ortsteile inmitten wunderschöner Landschaften. Die wohl beeindruckendsten sind La Alquería mit ihren unzähligen Rebstöcken und Mazmúllar mit seinen Mandel- und Olivenbaumhainen.

    Comares liegt auf der Ruta de la Pasa(der Rosinen-Route), die durch die Weinfelder, Landgüter mit Jahrhunderte alten Traditionen und die weißen Dörfer der Axarquia führt. Diese Route wurde zur Sehenswürdigkeit von touristischem Interesse Andalusiens erhoben.

    VOLKSFESTE

    Der Festtagskalender von Comares beginnt im Januar mit der Fiesta de San Hilario de Poitiers. Dieses Fest, das zum Ereignis von touristischem Interesse der Provinz erhoben wurde, beinhaltet eine Prozession des Schutzheiligen durch den Ort, die mit Tänzen und den ‚cantes por verdiales" begleitet wird. Zur Mittagszeit essen Besucher und Einheimische gemeinsam, am Abend wird zum Tanz aufgespielt.

    Im August findet die Feria de Comares statt, an der das gesamte Dorf teilnimmt. Sie beginnt mit einem großen Feuerwerk, auf das unzählige Veranstaltungen und Darbietungen folgen: Musik, Konzerte, Pferderennen und sportliche Wettkämpfe sind nur einige der unterhaltsamen Punkte auf dem Programm.

    Beliebt sind aber auch die Feria de los Ventorros im Juli und die Feria de las Cuevas im August.

    GASTRONOMIE

    Der gazpachuelo (eine Suppe mit Seehecht und Kartoffeln mit einer Art leichter Mayonnaise), der ajoblanco (eine kalte Knoblauch-Mandelsuppe), die sopa de puchero (Fleischeintopf mit Kichererbsen und Gemüse) und chivo (Zicklein) gehören zu den beliebtesten Gerichten des Ortes. Weitere traditionelle Spezialitäten sind die maimones (die der Knoblauchsuppe ähnelt), die migas (klein geschnittene Stückchen Brot, die geröstet und dann mit Schweinefleisch und/oder Gemüse serviert werden), die sopa de tomate (Tomatensuppe) und der plato de los Montes (Spiegelei mit Kartoffeln, Paprika, Chorizo und Lende). Selbstverständlich wird dazu auch einer der regionalen Weine gereicht.

  • Geschichte


    Seiner geografischen Lage wegen war Comares in der Maurenzeit ein wichtiger Stützpunkt. Seine Entstehung lässt sich allerdings bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen, einen Zeitraum, in der die phokischen Griechen an die Küsten von Málaga und Torre del Mar gelangten. In jener Zeit war der Name des Orts Komaron, was soviel wie "Land der Erdbeerbäume" bedeutet. Allerdings waren es die Mauren, die dem Dorf sein heutiges Erscheinungsbild verliehen.

    Bereits die Römer waren sich der Vorzüge dieses Orts in der Axarquía als natürliche Festung bewusst und richteten, wie es scheint, hier einen Heeresstützpunkt ein. Später erbauten die Mauren an der gleichen Stelle eine Festung. Die Burg von Comares gehörte zusammen mit den Burgen von Zalía und Bentomiz zu den drei wichtigsten Verteidigungsbollwerken der Region in der Maurenzeit. Der als Kastell auf rechteckigem Grundriss ausgelegte Bau nahm damals bis zu 15.000 Personen auf.

    Ebenfalls aus der Maurenzeit stammen die Anordnung der Straßen, etliche weitere bis heute erhaltene Elemente und ein Großteil des hiesigen Brauchtums. In jener Zeit war der Name des Ortes „Hins Comarix", das sich als „Burg auf der Höhe" übersetzen lässt. Nach seiner Unterwerfung durch die christlichen Truppen im April 1487 erfolgte die Übergabe der Schlüssel der Gemeinde an die Katholischen Könige. Dieses Ereignis ist im Relief der Chorbestuhlung in der Kathedrale von Toledo festgehalten.

    Die 30 maurischen Familien, die nach der Eroberung in Comares verblieben, konvertierten zum Christentum. Die Massentaufe wurde in einem Teil des Orts abgehalten, die als „Calle del Perdón" (Straße der Vergebung) bekannt ist. Im 16. Jahrhundert nahmen die verbleibenden Bewohner maurischer Abstammung nicht an dem Moriskenaufstand teil, der sich über die ganze Axarquía ausbreitete. Dennoch wurden sie aus dem Ort vertrieben und dieser mit Menschen aus anderen Landesteilen neu besiedelt.

    Im Wappen von Comares findet sich die Geschichte seines markgräflichen Titels, der Don Diego Fernández de Córdoba gewährt wurde. Die Katholischen Könige verliehen ihm den Titel für seine Unterstützung bei der Gefangennahme von Boabdil. Heute hat die Duquesa de Medinaceli als 17. Marquesa de Comares diesen Titel inne.

  • Im traditionellen Kochbuch von Comares stehen der Plato de los Montes, die Tomatensuppe mit Trauben, Migas, Gachas, Maimones, Ziege und Gazpachuelo ganz vorne. Auch der Ajoblanco und die Sopa de puchero sind typische Gerichte von Comares.

    Passend zur guten Küche ist der Wein aus Comares. Eine alte Tradition, die durch die Bemühungen einiger Weinbauern noch immer lebendig ist. Ein wahres Geschmackserlebnis, dessen Qualität man bei jedem Schluck merken kann.

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Weitere Informationen

Eigenschaften

  • Einwohner (1.001-2.500)
  • Innenbereich

Karte und Wegbeschreibung

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