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Comares

Ayuntamiento, Plaza Balcón De La Axarquía, S/N, Comares, 29195
Fax : +34 952 50 93 00
Telefonnummer anzeigenTel +34 952 50 92 33
Pueblo de Comares - Provincia de Málaga y su Costa del Sol.Escultura homenaje a los verdiales - Provincia de Málaga y su Costa del Sol.Pueblo de Comares - Provincia de Málaga y su Costa del Sol.Pueblo de Comares - Provincia de Málaga y su Costa del Sol.
Pueblo de Comares - Provincia de Málaga y su Costa del Sol.Escultura homenaje a los verdiales - Provincia de Málaga y su Costa del Sol.Pueblo de Comares - Provincia de Málaga y su Costa del Sol.Pueblo de Comares - Provincia de Málaga y su Costa del Sol.
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Geschichte
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  • Comares ist ein Dorf arabischen Ursprungs und liegt an der Grenze des Landkreises Axarquía und dem Naturpark Montes de Málaga. Wegen seiner Lage auf einem Hügel ist der Ort auch als ‚Balkon der Axarquia" bekannt.

    Seine verwinkelten Gassen und die maurische Stadtarchitektur charakterisieren das Bild, das sich dem Besucher von Comares bietet. Der Ort liegt außerdem auf der Ruta de la Pasa und gilt als Wiege des ‚cante por verdiales", einer folkloristischen Gesangsrichtung der Provinz Málaga.

    SEHENSWERTES IN COMARES

    DENKMÄLER

    Die Burg Castillo de Comares und die Zisterne Aljibe de Mazmúllar sind schöne Beispiele für die arabische Vergangenheit des Ortes in der Axarquia. Von der Festung sind heute noch 2 Wehrtürme und ein Teil der Mauer erhalten, die auch als La Tahona bekannt ist. Die Zisterne aus dem 13. Jh. wurde zum historisch-künstlerischem Denkmal erhoben.

    Die Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación ist eine weitere architektonische Sehenswürdigkeit in Comares. Sie erhebt sich auf dem höchsten Teil des Ortes und ist im mudejarischen Stil errichtet. Mit dem Bau hat man bereits im 16. Jh. begonnen, die Capilla del Sagrario wurde allerdings erst später hinzugefügt. Die Kirche wartet mit 3 Kirchenschiffen auf. Besonders sehenswert ist aber auch der Turm mit mozarabischen Bögen.

  • ANFAHRT MÁLAGA-COMARES

    Comares liegt nur 30 km von Málaga entfernt. Sie erreichen den Ort über die Autovia del Mediterraneo (A-7). Hier biegen Sie dann auf die MA-113/A-7001 oder Carretera de Olias ab. Diese führt weiter auf die MA-165, die Sie direkt nach Comares bringt.

    Alternativ fahren Sie auf der A-7 weiter bis zur Abfahrt auf die A-356 in Richtung Vélez-Alhama de Granada. Auf der Höhe von Trapiche biegen Sie dann auf die MA-145/MA-3113 und nach Benamargosa dann auf die MA-3107. Über die MA-169/MA-3105 gelangen Sie dann ebenfalls nach Comares.

  • NATUR UND UMGEBUNG

    Comares gilt als natürlicher Aussichtspunkt, von dem aus man einen herrlichen Blick auf einen Großteil des Landkreises genießt. Das Dorf liegt 700 m über NN und wird auch ‚Balkon der Axarquia" genannt.

    In der Gemeinde gibt es viele Ortsteile inmitten wunderschöner Landschaften. Die wohl beeindruckendsten sind La Alquería mit ihren unzähligen Rebstöcken und Mazmúllar mit seinen Mandel- und Olivenbaumhainen.

    Comares liegt auf der Ruta de la Pasa (der Rosinen-Route), die durch die Weinfelder, Landgüter mit Jahrhunderte alten Traditionen und die weißen Dörfer der Axarquia führt. Diese Route wurde zur Sehenswürdigkeit von touristischem Interesse Andalusiens erhoben.

    VOLKSFESTE

    Der Festtagskalender von Comares beginnt im Januar mit der Fiesta de San Hilario de Poitiers. Dieses Fest, das zum Ereignis von touristischem Interesse der Provinz erhoben wurde, beinhaltet eine Prozession des Schutzheiligen durch den Ort, die mit Tänzen und den ‚cantes por verdiales" begleitet wird. Zur Mittagszeit essen Besucher und Einheimische gemeinsam, am Abend wird zum Tanz aufgespielt.

    Im August findet die Feria de Comares statt, an der das gesamte Dorf teilnimmt. Sie beginnt mit einem großen Feuerwerk, auf das unzählige Veranstaltungen und Darbietungen folgen: Musik, Konzerte, Pferderennen und sportliche Wettkämpfe sind nur einige der unterhaltsamen Punkte auf dem Programm.

    Beliebt sind aber auch die Feria de los Ventorros im Juli und die Feria de las Cuevas im August.

    GASTRONOMIE

    Der gazpachuelo (eine Suppe mit Seehecht und Kartoffeln mit einer Art leichter Mayonnaise), der ajoblanco (eine kalte Knoblauch-Mandelsuppe), die sopa de puchero (Fleischeintopf mit Kichererbsen und Gemüse) und chivo (Zicklein) gehören zu den beliebtesten Gerichten des Ortes. Weitere traditionelle Spezialitäten sind die maimones (die der Knoblauchsuppe ähnelt), die migas (klein geschnittene Stückchen Brot, die geröstet und dann mit Schweinefleisch und/oder Gemüse serviert werden), die sopa de tomate (Tomatensuppe) und der plato de los Montes (Spiegelei mit Kartoffeln, Paprika, Chorizo und Lende). Selbstverständlich wird dazu auch einer der regionalen Weine gereicht.

  • Geschichte


    Seiner geografischen Lage wegen war Comares in der Maurenzeit ein wichtiger Stützpunkt. Seine Entstehung lässt sich allerdings bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen, einen Zeitraum, in der die phokischen Griechen an die Küsten von Málaga und Torre del Mar gelangten. In jener Zeit war der Name des Orts Komaron, was soviel wie "Land der Erdbeerbäume" bedeutet. Allerdings waren es die Mauren, die dem Dorf sein heutiges Erscheinungsbild verliehen.

    Bereits die Römer waren sich der Vorzüge dieses Orts in der Axarquía als natürliche Festung bewusst und richteten, wie es scheint, hier einen Heeresstützpunkt ein. Später erbauten die Mauren an der gleichen Stelle eine Festung. Die Burg von Comares gehörte zusammen mit den Burgen von Zalía und Bentomiz zu den drei wichtigsten Verteidigungsbollwerken der Region in der Maurenzeit. Der als Kastell auf rechteckigem Grundriss ausgelegte Bau nahm damals bis zu 15.000 Personen auf.

    Ebenfalls aus der Maurenzeit stammen die Anordnung der Straßen, etliche weitere bis heute erhaltene Elemente und ein Großteil des hiesigen Brauchtums. In jener Zeit war der Name des Ortes „Hins Comarix", das sich als „Burg auf der Höhe" übersetzen lässt. Nach seiner Unterwerfung durch die christlichen Truppen im April 1487 erfolgte die Übergabe der Schlüssel der Gemeinde an die Katholischen Könige. Dieses Ereignis ist im Relief der Chorbestuhlung in der Kathedrale von Toledo festgehalten.

    Die 30 maurischen Familien, die nach der Eroberung in Comares verblieben, konvertierten zum Christentum. Die Massentaufe wurde in einem Teil des Orts abgehalten, die als „Calle del Perdón" (Straße der Vergebung) bekannt ist. Im 16. Jahrhundert nahmen die verbleibenden Bewohner maurischer Abstammung nicht an dem Moriskenaufstand teil, der sich über die ganze Axarquía ausbreitete. Dennoch wurden sie aus dem Ort vertrieben und dieser mit Menschen aus anderen Landesteilen neu besiedelt.

    Im Wappen von Comares findet sich die Geschichte seines markgräflichen Titels, der Don Diego Fernández de Córdoba gewährt wurde. Die Katholischen Könige verliehen ihm den Titel für seine Unterstützung bei der Gefangennahme von Boabdil. Heute hat die Duquesa de Medinaceli als 17. Marquesa de Comares diesen Titel inne.

Comares

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Eigenschaften

  • Einwohner (1.001-2.500)
  • Innenbereich

Karte und Wegbeschreibung

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